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2. Herren: Trotz brennender Hitze, Hamwarder eiskalt!

Nach dem 8:0 gegen die Lauenburger SV II wollte Heiko Willers Truppe heute mit drei Punkten in Wentorf nachlegen. Beide Mannschaften kannten sich schon aus der 1.Pokalrunde, wo man sich einen echten Pokalfight lieferte (2:1 für SVH II Anm. d. Red.).

Von Jan-Martin Bauer

Wentorf. Die Bedingungen waren diesmal ähnlich wie im Pokalspiel, drückende Hitze und ein sehr dünn besetzter Kader. Lediglich mit einem Wechselspieler startete man in die Partie. Bereits nach sechs Minuten hatte man dann auch schon die erste Chance durch Ali Kara, der am Wentorfer Schlussmann scheiterte. Vier Minuten später hatte dann Goalgetter Andreas Raabe die nächste Gelegenheit per Kopf, nickte ihn jedoch über das gegnerische Gehäuse. Aber auch die Gastgeber kamen vor das Hamwarder Tor, vor allem nach langen Bällen bereiteten die Wentorfer den Hamwardern Schwierigkeiten. So erarbeiteten sie sich mehrere Gelegenheiten, schossen jedoch neben das Tor oder scheiterten am Schlussmann Schroller. Dann rächte sich jedoch die Zurückhaltung der Hamwarder Abwehr nach langen Bällen. In der 21. Minute rutschte ein Ball durch und der Wentorfer Stürmer netzte aus der Drehung zum 1:0 ein.

SV Hamwarde läuft Rückstand hinterher

Die Hamwarder steckten aber nicht auf und hatten fünf Minuten später die Chance zum Ausgleich, aber Malte Neidhardt scheiterte freistehend vorm Tor. Das Spiel bewegte sich nun viel im Mittelfeld und beide Mannschaften hatten ungefähr gleich viele Spielanteile. In der 32. Minute dann aber die Wende: Bauer flankte den Ball aus dem Mittelfeld zu dem sich freilaufenden Raabe, der gekonnt den Ball annahm und den Ball aus 8 Metern zum 1:1 verwandelte. Wentorf reagierte mit Druck auf den Ausgleich und nach einer Ecke konnte sich Schroller erneut auszeichnen: Einen Kopfball ins untere Eck wurde von ihm noch von der Linie gekratzt. Im Gegenzug hatte dann Hamwarde die Riesenchance zum 2:1. Kara passte in den Lauf von Raabe, der nun frei vorm Tor war, aber dann überlegte er zu lange und lupfte den Ball knapp vorbei. „Ich hätte gleich den Torwart umkurven sollen, habe zu lange überlegt!“, wusste Raabe.

„Ich hätte gleich den Torwart umkurven sollen, habe zu lange überlegt!   – Andreas Raabe

Die zweite Hälfte startete Hamwarde sehr stark und schon fünf Minuten nach Wiederanpfiff konnte man die Führung erzielen, erst konnte der Wentorfer Keeper Piels Schuss noch parieren, aber Raabe stand goldrichtig und staubte zum 2:1 ab. Nun verflachte das Spiel immer mehr und beide Mannschaften bewegten sich viel im Mittelfeld und versuchten sich mit Kontern. In der 65. Minute kam dann Wentorf wieder frei vor das Tor von Hamwarder, aber Schroller war heute kaum zu besiegen und glänzte im 1 vs. 1 Duell mit dem Wentorfer Stürmer. Im Gegenzug spielte Bauer dann einen Fehlpass, der aber direkt wieder bei Sander landete. Dieser leitete die Kugel weiter zu Piel und schließlich landete der Ball bei Raabe, der in Stürmermanier sofort abschloss und den Ball erst gegen den Pfosten hämmerte, dann aber sofort den Abpraller zum 3:1 verwertete.

Nach 3-fach Raabe – spannende Schlussviertelstunde

Traf dreimal: Andreas Raabe.

Nun versuchte Hamwarde den Vorsprung zu verwalten, da die Kraft auch langsam schwand. Das klappte bis zur 77. Minute relativ gut, aber dann leistete sich Linksverteidiger Kosciuk einen kapitalen Fehler. Nachdem er bedrängt wurde, passte er zum Gegenspieler, der sich nach einem 3-4-Meter-Sprint ein Herz fasste und den Ball zum 2:3 versenkte. Nun hatte man noch eine Viertelstunde vor sich und schon wie im Pokalspiel entwickelte sich ein richtiger Fight. Die Wentorfer warfen nochmal alles nach vorne, hatte aber außer ein paar Standards keine nennenswerten Möglichkeiten mehr und so siegte Hamwarde zum zweiten Mal in Folge und steht nun schon auf dem dritten Tabellenplatz. Nächsten Sonntag steigt dann der Klassiker gegen den Escheburger SV um 13 Uhr am Mühlenberg.

Aufstellung SVH: Schroller – F. Pinnow, Neidhardt, Schliebs, Kosciuk (ab 78. Uwihs) – Bauer, Sander, Franz, Piel, Kara – Raabe
Tore: 1:0 (21.), 1:1 Raabe (32., Bauer), 1:2 Raabe (50.), 1:3 Raabe (66.), 2:3 (77.)
Zuschauer: knapp 80

 

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