Pokalwochenende: Glück und Tragik bei den SVH-Herren

Das Pokalwochenende hat in Hamwarde für viel Freude und genauso viel Trauer gesorgt. Während die Liga zuhause gegen den FSV mit 0:3 den Kürzeren zog, gewann die “Zweite” bereits am Sonnabend in einem Fußball-Krimi mit 2:1 gegen den SC Wentorf II. In der zweiten Runde trifft die Elf von Trainer Heiko Willers nun im Heimspiel auf den Kreisligisten MSV Hamburg II (Mi, 7.8., 18:30 Uhr).

Nachdenklicher Blick von Capitano Gordian Dähn nach dem Pokal-Aus. Foto: Kobs

Sonntag: Erste Herren verliert Lokalderby mit 0:3 gegen FSV Geesthacht

Hamwarde (ako). FSV-Spieler Tolga Cosgun war an diesem Tag nicht zu stoppen. Dreimal traf der kleine Dribbelkünstler des Bezirksligisten ins Schwarze und besiegelte damit die 0:3 (0:1)-Pleite des SV Hamwarde. Die Treffer des Türken animierten seinen Mitspieler Saihido Iddrisu sogar dazu, vor ihm niederzuknien und ihm die Fußball-Schuhe zu putzen. Die SVH-Niederlage war vollkommen verdient, fast ängstlich agierten die Gastgeber in Halbzeit eins. Während vorne Korndörfer und Kappmeyer gute Chancen liegen ließen, wirkte die Hamwarder Defensive alles andere als stabil. Hier der Artikel aus der Bergedorfer Zeitung zum Erstrundenduell am Mühlenberg:

Sonnabend: Zweite Herren gewinnt Fußball-Krimi in Wentorf

Wentorf (jmb). Gefühlte 40° C auf dem Platz in Wentorf und eine ganz neu aufgestellte zweite Mannschaft des SV Hamwarde sollten den knapp 30 mitgereisten Hamwarder Fans eine mehr als erfrischende Partie liefern. Die Partie stand gleich zu Anfang unter ungünstigen Bedingungen. Durch mehrere Absagen standen nur 11 Mann parat und der eigentlich Stammtorwart musste durch Florian Schroller ersetzt werden. Der SV Hamwarde begann sehr druckvoll und zeigte gleich zu Beginn, dass das Team die neue Saison mit einem Erfolg starten will. So erarbeitete man sich schon gleich zu Beginn des Spiels drei gute Chancen durch Christian Piel, Robin Willers (Fernschuss) und Alexander Kobs (Kopfball). Nach knapp 20 Minuten lies das Gäste-Team etwas nach und der SC Wentorf kam zu einer Großchance. Flanke, Seitfallzieher und dann eine Weltklasse-Parade vom Hamwarder Schlussmann, der die Kugel zur Ecke abwehrte. Danach passierte nicht mehr viel und beide Mannschaften gingen torlos in die Kabinen.

Zweite Halbzeit: Spannung pur

Nach dem Wiederanpfiff begann der SV Hamwarde II wieder sehr konzentriert und erarbeitete sich gleich wieder mehr Spielanteile. Kurz darauf vergab Kobs nach einem schönen Pass von Christian Piel eine Riesenchance als er freistehend fünf Meter vor dem Tor nur den gegnerischen Schlussmann traf. Jedoch wurde das Offensiv-Engagement gleich in der 56. Spielminute belohnt. Nach einer Ecke kam Bauer an den Ball und dieser passte den Ball Richtung Fünfmeterraum, wo Kobs den Ball völlig freistehend mit der Hacke einnetzte. Danach bestimmte die Mannschaft von Heiko Willers das Spiel und hatte mehrere Konterchancen. Wieder wurde der Hamwarder Offensivdruck in der 69. Minute belohnt. Nach einem klasse Pass von Florian Hermann in den Lauf von Piel, netzte dieser gekonnt zum 2:0 ein. Kurz darauf war der Ball wieder über der Linie des Wentorfer Tores: nach einer missglückten Flanke von Bauer verschätzte sich der Wentorfer Torwart und lies den Ball kurzzeitig hinter die Linie laufen, jedoch übersah der Schiedsrichter, dass der Ball hinter der Linie war. Die vermeintliche Vorentscheidung war dahin.

So musste der SV Hamwarde noch knapp 20 Minuten überstehen, in denen Kobs nach einem Solo abermals frei am Torwart scheiterte, jedoch wurde er hierbei auch noch von gegnerischen Abwehrspielern gestört. Nach knapp 75 Minuten erhöhte der SC Wentorf nach mehreren Wechseln den Druck und übernahm langsam die Kontrolle über das Spielgeschehen. Gleichzeitig verließen das Hamwarder Team auch die Kraftreserven, sodass der SC Wentorf immer öfter vor Schroller auftauchte. Nach 81 Minuten wurde das Bemühen der Hausherren dann auch belohnt. Nachdem der Ball über die rechte Seite in Richtung Strafraum kam, überwand ein Wentorfer Spieler Keeper Schroller dann doch noch und schob aus acht Meter zum 1:2 ein.

Schroller wird zum Pokal-Helden

Der SV Hamwarde II wurde immer nervöser und verhalf dem SC Wentorf II durch viele unnötige Fouls zu Standards, die immer wieder gefährlich wurden. So ereignete sich in der 90. Minute ein Freistoß im Mittelfeld von Hamwarde. Der Wentorfer Torhüter kam mit nach vorne und nach viel Verwirrung im Strafraum landete der Ball vor den Füßen des Wentorfer Keepers, der den Ball aus knapp drei Metern kläglich über das leere Tor haute. Dann kam Trainer Heiko Willers auf die Idee sich selbst einzuwechseln, um vermeintlich Zeit zu schinden. Die folgenden Momente waren dann eigentlich an Tragik und Glück nicht mehr zu übertreffen. Der SC Wentorf bekam noch einen letzten Freistoß im Hamwarder Mittelfeld zugesprochen. Heiko Willers rangelte im Strafraum mit dem wieder aufgerückten Wentorfer Schlussmann, sodass der Schiedsrichter die beiden zurechtwies. Dann kam der Freistoß: Willers und Torwart gehen zu Boden, Pfiff und ELFMETER in 93.Spielminute! Die Hamwarder Spieler konnten es kaum glauben, doch der Strafstoß war berechtigt, aber völlig unnötig. Dann trat der Wentorfer Spieler an, Schroller kam mit dem Fingerspitzen an den Ball und lenkte ihn an die Latte und sicherte den 1. Hamwarder Erfolg in der neuen Spielzeit, der durchaus verdient war, auch wenn der Fussballgott an diesem Samstag es sehr gut mit den Hamwarder Jungs meinte! In der 2. Runde des Holsten-Pokals trift der SV Hamwarde II nun auf MSV Hamburg II, die in KL 3 spielen, das Spiel findet am 07.08.13 um 18:30 am Mühlenberg statt.

 

Aufstellung: TW: F. Schroller / RV: A. Kosciuk IV: T. Schliebs IV: M. Neidhardt LV: R. Pinnow / RM: J. Bauer DM: R. Willers DM: T. G. (ab. 90. H. Willers) DM: C. Piel LM: F. Hermann / MS: A. Kobs

Torschützen: 56. 0:1 A.Kobs (1), V: J. Bauer (1); 69. 0:2 C. Piel (1), V: F. Hermann (1); 81. 1:2 Bes.Vorkommnisse: F. Schroller hält Elfmeter (1) Gelbe Karten: C. Piel (1), T. G. (1), H. Willers (1), R. Pinnow (1)

 

 

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E-Jugend mit neuem Internetauftritt

Der SVH-Nachwuchs mit Trainerteam und Sponsor Matthias Bartsch.

SVH-Nachwuchs stellt sich vor:

Die E-Jugendmannschaft des SV Hamwarde präsentiert sich neu im Netz. Auf der Seite www.rote-teufel-2002.de könnt ihr euch über die Spieler und das Trainerteam informieren.

Die Mannschaft sucht ständig nach großen und kleinen Talenten, die sie beim Kampf um die Punkte der Staffelmeisterschaften auf dem Rasen und im Winter auch in der Halle unterstützen.

Auf der Seite gibt’s auch Fotos der Saisonabschlussfeier zu sehen. Die Trainingszeiten der E-Jugend: Mittwoch (17.00 bis 18.30 Uhr) + Freitag (17.00 bis 18.30 Uhr).

 

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Testspiel: 1:4-Niederlage gegen Landesligist Kosova

Die 1:4-Niederlage der “Ersten” des SVH gegen den Landesligisten Klub Kosova war vollkommen verdient. Der Gegner war in allen Punkten überlegen und brillierte durch schnelle Kombinationen und One-Touch-Fußball. Nicht zu unrecht wollen sie in ihrer ersten Landesliga-Saison gleich oben mitmischen – zumindest in einer Wertung. Das zumindest ist hier zu lesen. Hervorragende Einzelspieler haben sie zumindest in ihren Reihen. Zum Spiel gegen uns gibt es auf deren Homepage einen ausführlichen Bericht: Zum Spielbericht

Wer mehr über den Klub wisen möchte kann sich dieses Video von ELBKICK.TV angucken (von 2012):

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Testspiel: 9:1-Kantersieg gegen TuS Aumühle II

Hatte am Vortag Geburtstag: Gordian Dähn.

Zwei Rote Karten für die Gastgeber – Zweistelligen Sieg verpasst

Aumühle. Irgendwann wurde es Marcel Hamester zu bunt. Sein Gegenspieler vom TuS Aumühle-Wohltorf II beleidigte den SVH-Neuzugang ununterbrochen auf dem Platz. Als Hamester dann in einem Zweikampf etwas härter zur Sache ging, ließ sich sein Gegenspieler zu einer Kopfnuss hinreißen – Rot! In Unterzahl bei den sommerlichen Temperaturen hatte der Gastgeber im weiteren Verlauf der Partie nichts mehr zu melden. Als dann der zweite Platzverweis folgte warfen die Aumühler das Handtuch. Am Ende hieß es 9:1 für den SV Hamwarde.

Im Laufduell: Andre Brausendorf. Fotos: Piel

“Das schönste Tor war sicher das für Aumühle”, grinste SVH-Trainer Henrik Voigt nach der Partie. Ein wahrlicher Sonntagsschuss! Aus knapp 35 Metern über SVH-Keeper Torben Bohnhoff hinweg in die Maschen. Aber das war auch der einzige Wermutstropfen für den ambitionierten Kreisligisten. In die Torschützenliste eintragen konnten sich für die Gäste: Philipp Jarsetz (3), Sascha Korndörfer (3), Gordian Dähn (2) und Marcel Hamester. Ser Sieg hätte durchaus auch zweistellig ausfallen können, aber zum Schluss wurde zu nachlässig mit den Chancen umgegangen.

Eine mögliche Entschuldigung für die schwache Leistung des frisch-aufgestiegenen Staffelkonkurrenten: Die gesamte Elf von Aumühle war bis frühmorgens auf der Hamburger Reeperbahn feiern – auch Ex-SVH-Spieler Torben Nossek war mit von der Partie.

Schöne Geste: Der Streit zwischen Hamester und seinem Gegenspieler endete versöhnlich. Nach dem Spiel entschuldigte sich der Aumühler bei Hamester für sein aufbrausendes Verhalten. Ein Handshake beendete den Zwist der beiden.

 

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